Geschichten für eine bessere Welt

Was ist nachhaltige Entwicklung?

Die Agenda 21 wurde 1992 auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung (WSED) in Rio von 178 Staaten unterzeichnet, sie stellt eine Art Überlebenskonzept für die Menschheit im 21. Jahrhundert dar.

Der Schlüsselbegriff ist nachhaltige Entwicklung. Auf der Folgekonferenz 2002 Nachhaltige Entwicklung (WSSD) in Johannesburg wurde festgestellt, dass vor allem im Schlüsselbereich der Bildung zu wenig geschehen ist. Um die Rolle der Bildung als Schlüsselkatalysator für den Prozess der nachhaltigen Entwicklung zu stärken, wurde die UN-Weltdekade – Bildung für nachhaltige Entwicklung (DESD) von 2005-2014 eingerichtet.

Trotz all dieser Entwicklungen ist festzustellen, dass der Begriff der nachhaltigen Entwicklung immer noch sehr vage und einem großen Teil der Bevölkerung unbekannt ist.

Nachhaltige Entwicklung soll eine globale Entwicklung ermöglichen, die den zukünftigen Generationen die Chancen für ein gutes Leben ermöglicht. Es wurde erkannt, dass dies nur durch einen ganzheitlichen Ansatz möglich ist, der die drei Säulen Ökologie-Ökonomie-Soziales in ein harmonisches Gleichgewicht bringt.

Dazu müssen Kompetenzen und Werte entwickelt und gefördert werden, damit wir uns gerechter gegenüber der Mitwelt verhalten. Diese Mitwelt besteht aus der Natur und ihren Geschöpfen, den zukünftigen Generationen und allen Menschen, die jetzt auf dieser Erde leben.

Es geht also um eine komplexe Angelegenheit, doch im Kern ist es eine ganz einfache Frage:

Was müssen wir heute tun und lassen, damit unsere Kinder und Kindeskinder noch eine lebenswerte Zukunft haben?

Dies hat vor allem auch mit Werten und dem Willen zu tun, für diese einzutreten. Deshalb will dieses Projekt einen anderen Weg gehen, um zu einer nachhaltigen Veränderung anzuregen, nämlich darüber:

Geschichten für eine bessere Zukunft zu erzählen

und darüber mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.